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Zuletzt aktulisiert am: 2. Juli 2021

Mit dieser SEO Checkliste gebe ich dir einen Überblick über die wichtigsten SEO-Stellschrauben, was nicht bedeutet, dass du diese einfach abarbeitest und dann wirst du automatisch ranken. Welche Maßnahme wann wichtig ist, hängt immer vom Status Quo der Website ab. Deshalb kann die richtige Reihenfolge der Optimierungsmaßnahmen nicht pauschal festgelegt werden.

Wichtig ist, dass du als erstes  den Status-Quo deiner Website ermittelst und herausfindest, wo die Schwachstellen sind und dann die wichtigste Ursache für diese Schwachstelle optimierst. Deshalb beginnt die SEO-Checkliste auch mit den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung und dort mit dem Punkt Status Quo.

SEO Checkliste: die Grundlagen

1. Status Quo: Finde die Schwachstellen deiner Website

 

Vor jeder Optimierung ist es wichtig, herauszufinden, wo die Schwachstellen sind, denn ein blindes drehen an allen Stellschrauben wird dich erstens viel Zeit kosten und zweitens wahrscheinlich nicht viel bringen.

Was sind aber nun mögliche SEO-Schwachstellen?

Eine mögliche Schwachstelle könnte zum Beispiel sein, dass du zu wenig Traffic (Webseitenbesucher) hast.

Die Ursache dafür könnte sein, dass du noch nicht in den Top 10 bei Google rankst. Was wiederum bedeuten könnte, dass du entweder noch nicht ausreichend Content auf deiner Website hast oder mit diesem Content die Suchintention nicht erfüllst.

In diesem Fall ist es zunächst wichtig, mehr relevanten Content zu schreiben oder den vorhanden hinsichtlich Keywords und Suchintention zu überarbeiten.

Eine technische Optimierung wäre in diesem Fall erst einmal Zeitverschwendung.

Bevor du mit der Checkliste weiter machst, finde heraus, an welchen Punkt deine Website steht, wo die Schwachstelle ist. Wenn du du dabei Hilfe brauchst, dann hole dir die SEO-Starthilfe. Diese zeigt dir, wie du die Schwachstelle deiner Website herausfindest. 

 

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 2. Ziel der Website festlegen

 

Es ist wichtig, dass du ein Hauptziel für deine Website festlegst. Ohne Ziel kannst du erstens die Erfolge nicht messen und zweitens wirst du mit deiner Website nicht das erreichen, was du willst. Ziele könnten sein:

  • Buchungsanfragen (Terminbuchung)
  • Telefongespräche mit potenziellen Kunden
  • Der direkte Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung
  • Das gewinnen von Leads (Eintragung in deinen Newsletter, also E-Mail-Abonnenten)

 

3. Zielgruppe festlegen

 

Genauso wichtig wie das Ziel deiner Website ist die Zielgruppe. Sicherlich kennst du den Spruch „bist du für alle da, bist du für keinen da.“

Willst du Kunden gewinnen, musst du diese gezielt auf deiner Website ansprechen. Das bedeutet, du musst wissen, wem du wobei, wodurch oder wie hilfst und mit welchem Ergebnis/Nutzen. Das Ganze nennt sich Elevator Pitch.

Sprichst du jetzt viele verschiedene Zielgruppen an, kannst du diesen sogenannten Elevator Pitch nicht präzise formulieren. Das Ergebnis wird sein, dass die Besucher deiner Website nicht wissen, ob sie bei dir richtig sind.

4. Website in der Google Search Console anmelden

 

Melde deine Website unbedingt bei der Google Search Console an, denn mit der Search Console kannst du viel herausfinden.

Zum einen siehst du für welche Keywords und mit welchen Seiten du auf welcher Position rankst. Du brauchst also kein extra kostenpflichtiges SEO-Tool, um deine Positionen bei Google herauszufinden.

 

 

Du kannst aber noch viel mehr mit der Search Console (GSC) machen. Also melde deine Seite dort an und schaue selbst, was die GSC alles kann.

 

5. Nutze Analytics

 

Ein weiteres nützliches Tool ist Google Analytics, denn hier kannst du genau herausfinden, welche Seiten gut bei den Besuchern ankommen und welche weniger. Das findest du heraus, indem du folgende Werte prüfst:

  • Verweildauer
  • Absprungrate
  • die Anzahl der aufgerufenen Seiten
  • Landingpages = auf welcher Seite die Nutzer ankommen
  • Ausstiegsseiten = auf welcher die Nutzer deine Website wieder verlassen

 

6. SEO Plugin installieren und einrichten (für WordPress)

 

Wenn du WordPress nutzt, solltest unbedingt ein SEO-Plugin installieren. Ich empfehle dir das Plugin Yoast SEO, denn dieses ist auch für Anfänger bestens geeignet. Mit dem Plugin kannst du deine Seiten und Blogartikel optimal für SEO optimieren.

Mit einem einfachem Ampelsystem zeigt dir Yoast SEO, ob du noch etwas verbessern kannst, oder ob alles gut ist.

 

Yoast SEO Ampel System

 

7. Sitemap erstellen und bei Google einreichen

 

Mithilfe einer Sitemap weiß Google, welche Seiten in den Index sollen und welche nicht.

Google selbst sagt über die Sitemap folgendes:

„Eine Sitemap ist eine Datei, in der Sie Informationen zu Seiten, Videos und anderen Dateien auf Ihrer Website sowie den Zusammenhängen zwischen diesen Dateien angeben. Suchmaschinen wie Google lesen diese Datei, um Ihre Website intelligenter crawlen zu können. Damit weiß Google, welche Seiten und Dateien auf Ihrer Website Ihrer Meinung nach wichtig sind. Außerdem liefert die Sitemap wertvolle Informationen zu diesen Dateien: Für Seiten werden beispielsweise Informationen über alternative Sprachversionen der Seite angegeben sowie darüber, wann die Seite zuletzt aktualisiert wurde und wie oft dies geschieht.“ Quelle: Google Search Central Dokumentation für Fortgeschrittene.

Wenn du WordPress nutzt, gibt es Plugins wie zum Beispiel Yoast SEO, mit dem sich eine Sitemap erstellen lässt. Die URL der Sitemap lädst du dann ganz einfach in der Search Console unter dem Reiter Sitemap hoch.

 

 

Andere Website-Systeme können meist ebenfalls eine Sitemap erstellen oder machen das bereits automatisch.

8. Prüfen, welche Seiten bei Google im Index sind

 

Damit deine Website bei Google überhaupt gefunden werden kann, muss deine Website mit allen wichtigen Unterseiten im Index von Google sein.

Ob das der Fall ist, kannst du ganz einfach überprüfen, indem du bei Google in die Suche folgendes eingibst „site:deine-URL“. Nun listet dir Google alle Seiten auf, die im Index sind.

 

 

Du kannst das aber auch über die Search Console prüfen. Unter Abdeckung siehst du, wie viele gültige Seiten gefunden hat d.h. wie viele Seiten indexiert sind und der Punkt „Ausgeschlossen“ zeigt dir, wie viele Seiten per „Noindex-Tag“ nicht in den Index aufgenommen sind.

 

Bei WordPress kannst du mit dem Plugin Yoast SEO ganz einfach Seiten auf No-Index setzen. Mache das aber nur bei Seiten, die du wirklich nicht indexieren lassen willst, wie zum Beispiel die Danke-Seiten deiner Newsletteranmeldung.

 

 

Prüfe auch, ob wirklich nur eine Version deiner Website indexiert ist. Was meine ich damit? Deine Website existiert in verschiedenen Schreibvarianten zum Beispiel:

  • http://deine-URL.de
  • https://www.deine-URL.de
  • http://deine-URL.de (also ohne www.)
  • https://deine-URL.de

Es gibt aber nur eine Hauptdomain die du registriert hast und genau diese Domain sollte sich im Index befinden.

SEO Checkliste für eine optimale User-Experience

9. Findet der Besucher auf meiner Seite, was er sucht?

 

Es ist nicht nur wichtig, dass Google deine Website indexieren kann, und dass du bei Google gefunden wirst. Ebenso wichtig ist, dass die Besucher auf der Seite genau das finden, was sie suchen und dass sie sich zurechtfinden.

 

Es gibt die 10 Sekunden Regel, wobei die Tendenz zu immer weniger Sekunden geht. In dieser Zeit musst du den Besucher davon überzeugen, dass er bei dir richtig ist.

 

Das bedeutet, dass du ihn genau bei seinem Problem, seinen Sorgen, Wünschen und Zielen abholen musst. Und das solltest du gleich im oberen sichtbaren Bereich (Above the Fold) tun. Above The Fold ist der Bereich der Website, der sichtbar ist, ohne zu scrollen.

 

 

10. Haben Besucher die Möglichkeit einfach mit mir in Kontakt zu treten?

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt, damit du Kunden über deine Website gewinnst, ist dass sie dich schnell und einfach kontaktieren können. Prüfe also, ob du ihnen genügend und sichtbare Kontaktmöglichkeiten bietest.

 

Das kann die Telefonnummer sein, wenn dich potenzielle Kunden anrufen sollen oder deine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular. Binde diese Kontaktmöglichkeiten möglichst mehrmals auf deinen Seiten ein.

 

Beginne dabei im Header also über dem Menü. Dort kannst du deine Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse platzieren.

 

 

Binde einen Call-To-Action-Button ein. Das ist eine kleine nette Handlungsaufforderung, die den Nutzer sagt, dass er z. B. einen Termin mit dir vereinbaren kann. Setzt diesen Button an mehreren Stellen auf allen relevanten Seiten ein.

 

 

Die Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist übrigens auch ein Trust-Element für den Besucher und auch für Google.

 

11. Leite den Besucher zur nächsten Aktion

 

Sage deinem Websitebesucher, was er als Nächstes tun muss, um seinem Ziel ein Stück näher zu kommen. Das machst du, indem du ihm zeigst, was du für Lösungen für sein Problem anbietest und ihn über einen Link auf die passende Seite führst.

 

 

12. Bestandsaufnahme machen, was bereits an Content vorhanden ist

 

Wenn du schon länger eine Website hast, dann hast du mit Sicherheit bereits einiges an Content geschrieben. Bevor du neuen Content schreibst, mache am besten eine Bestandsaufnahme.

Schaue, was du bereits hast, welche Keywords du damit abdeckst und welche noch nicht. Schaue dazu bei deiner Konkurrenz, welche Keywords diese zu dem Thema nutzen, das geht mit den meisten Keywordtools oder gebe das Keyword in ein solches Keywordtool ein, dann listet dir das Tool noch mehr relevante Keywords auf.

Überprüfe auch, welche Texte bereits gut ranken und gut besucht werden und welche noch nicht. Letztere kannst du noch mal überarbeiten. Du musst nicht immer neuen Content schreiben, oftmals lohnt es sich vielmehr, wenn du den alten Content auffrischt und erweiterst. Google liebt Aktualität.

Eine Bestandaufnahme ist auch wichtig, damit du dich nicht ständig wiederholst und vielleicht sogar die gleichen Hauptkeywords in mehreren Blogartikeln verwendest. Das solltest du nämlich vermeiden, denn sonst weiß Google nicht, welche Seite die relevanteste für das Keyword ist.

Stell dir vor, du willst ein Buch zu einem bestimmten Thema kaufen, meistens gibt es dazu viele verschiedene Bücher. Alle behandeln das gleiche Thema und du weißt nicht, welches das Beste ist.

 

13. Die Ladezeit überprüfen und optimieren

 

Ein mittlerweile sehr wichtiger Rankingfaktor ist die Ladezeit einer Website. Da die Menschen immer ungeduldiger werden, ist es sehr wichtig, dass die ersten Inhalte deiner Website sehr schnell sichtbar sind.

Google rollt wahrscheinlich im Mai 2021 das Update zur Page Experience aus und ein wichtiger Teil sind dabei die sogenannten Core Web Vitals.

 

Dabei ermittelt Google durch drei Kennzahlen wie gut die Nutzererfahrung einer Website sein kann:

 

  1. Largest Contentful Paint (LCP): Damit wird die Zeit gemessen, bis die Hauptinhalte einer Seite geladen sind. Der Grenzwert liegt hier bei 2,5 Sekunden. Alles was darüber liegt ist schlecht und muss optimiert werden.
  2. First Input Delay (FID): Der FID misst die Zeit, bis der Nutzer das erste Mal etwas auf der Seite machen kann (scrollen, klicken etc.)
  3. Cumulative Layout Shift (CLS): Diese Kennzahl prüft, ob Bereiche/Teile der Seite nach dem Laden der ersten Inhalte sich noch einmal verschieben. Vielleicht kennst du das, du willst auf einen Button klicken, doch plötzlich springt dieser ein Stück nach oben oder unten und du klickst auf etwas anderes. Das ist ziemlich nervig und nicht gut für die Userexperience. Der CLS sollte bei maximal 0,1 liegen.

 

Quelle: web.dev

 

Prüfen kannst du die Werte mit verschiedenen kostenlosen Tools wie dem Google Pagespeed Insights, GTmetrix oder Webpagetest.org.

 

Wichtig ist, dass du alle Seiten testest. Du musst deine Seiten aber nicht überoptimieren. Es reicht völlig, wenn du bei den wichtigsten Kennzahlen die Grenzwerte etwas übertriffst.

 

14. Website auf Mobiletauglichkeit überprüfen

 

Ebenso wichtig, wie die Ladezeit ist die Mobilfreundlichkeit deiner Website. Der Trend geht auch in Deutschland immer mehr in Richtung Nutzung des Smartphones für Recherchen.

Du kennst das sicher selbst, du sitzt auf dem Sofa und da kommt dir ein Gedanke, du zückst das Smartphone und googlest.

Google hat diesen Trend längst erkannt und rollt ebenfalls dieses Jahr das Mobilefirst-Update aus. Angekündigt ist dieses für März 2021, wenn es nicht erneut aufgrund von Corona verschoben wird.

Das bedeutet, das Webseiten, die nicht mobile optimiert sind, nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Quelle: Google Search Central Dokumentation

 

 

SEO Checkliste: die Keywords

15. Keywordrecherche machen

 

Keywords sind unabdingbar, wenn du bei Google gefunden werden willst. Du musst wissen, wonach deine Zielgruppe in Bezug auf deine Leistung oder dein Produkt sucht.

 

Hierzu machst du eine detaillierte Keywordrecherche. Deine potenziellen Kunden suchen selten genau nach den Fachausdrücken zu deinem Leistungsangebot, sondern nach einer Lösung für ihr Problem.

 

Genau dieses Problem musst du zunächst herausfinden, damit du weißt, was deine Kunden bei Google eingeben. Und damit meine ich nicht, was du glaubst, was die Probleme sein könnten.

 

Das ist so ziemlich der schwerste Teil von SEO, glaube mir, danach wird es leichter. Wenn du das Problem oder die Probleme herausgefunden hast, dann geht es los mit der eigentlichen Keywordrecherche.

 

Hierzu gibst du verschiedene Begriffe zu den Problemen oder auch das Problem selbst bei Google ein. Auf diese Weise bekommst du eine Menge Keywords, die deine potenziellen Kunden bei Google suchen.

 

16. Long-Tail-Keywords nutzen

 

Für eine sinnvolle Keyword-Strategie brauchst du neben den sogenannten Short-Tail-Keywords (Keywords aus einem Wort) auch Long-Tail-KeywordsLong-Tail-Keywords haben zwar ein niedrigeres Suchvolumen, sind dafür aber sehr viel spezifischer und damit näher an der Conversion (dem Ziel oder dem Verkauf).

 

Für Long-Tail-Keywords ist es zudem viel leichter zu ranken, da hier die Konkurrenz meist nicht mehr so stark ist. Wie findest du nun diese Long-Tail-Keywords? Das ist eigentlich ganz einfach, denn gibst du dein Hauptkeyword bei Google ein, dann erscheint meist auch eine „Nutzer fragen auch“ -Box. Genau diese Fragen baust du in deinen Content ein.

Du kannst natürlich auch W-Fragen-Tools wie Answer The Public oder alsoaksed.com nutzen.

 

Alsoaked Tool Ergebnis nach Suchbegriff Suchmaschinenoptimierung

Answer the Public Tool Suchanfrage Keywords

 

Mit Keyword-Tools kannst du ebenfalls Long-Tail-Keywords finden, nur sagen dir diese Tools meist, dass nach diesen Phrasen keiner sucht. Das stimmt aber nicht, nur suchen nicht so viele danach.

 

17. Suchintention beachten

 

Was ist mit Suchintention gemeint und warum ist diese so wichtig? Die Suchintention ist im Grunde das Ziel hinter der Anfrage. Die Suchintention gibt damit vor, was der Nutzer sehen will und erwartet, wenn er bei Google etwas eingibt.

Und wenn du diese Intention nicht erfüllst, dann wirst du für dieses Keyword nicht ranken. Leider ist es oft gar nicht so leicht, die Suchintention genau zu erkennen und es ist mit viel Arbeit verbunden. Wie findest du die Suchintention am besten heraus?

Analysiere detailliert die Top 5 Ergebnisse zu deinem Keyword in den Google Suchergebnissen. Ein kurzer Blick auf die einzelnen Seiten nützt dabei nichts.

Schaue dir zunächst an, in welcher Reihenfolge erscheinen die Unternehmen (Tipp: Nutze hierfür den Inkognito-Modus des Browsers, denn diese Ergebnisse sind weitestgehend entpersonalisiert). Dann schaust du dir jede Seite detailliert an und schreibst dir auf, was auf der Seite zu finden ist.

 

Ja das ist viel Arbeit, aber diese zahlt sich aus, denn nur so wirst du eine Chance auf die Top-Platzierungen haben.

 

18. Keywordmap erstellen

 

Eine goldene Regel in der Suchmaschinenoptimierung lautet: Pro Seite nur ein Fokus-Keyword verwenden. Das heißt du ordnest jedem Seitentyp genau ein Hauptkeyword und passende sekundäre Keywords hinzu.

 

Erstelle unbedingt eine Keywordmap, sonst verlierst du schnell den Überblick und riskierst wichtige Keywords zu übersehen oder versehentlich die gleichen Hauptkeywords auf mehreren Seiten zu verwenden (=Keyword-Kannibalisierung).

 

19. Keyword am Anfang des Title-Tag

 

Das Title-Tag ist ein sehr wichtiger Teil auf der Website. Durch den Title-Tag erkennt Google, worum es auf der Seite geht. Außerdem zählt dieser zu den wichtigen Rankingfaktoren. Das Title-Tag sollte:

 

  • für jede Seite individuell sein
  • zum Klicken animieren
  • das Keyword enthalten und zwar möglichst am Anfang

 

 

20. Keyword in die Meta-Beschreibung

 

Auch in der Meta-Beschreibung sollte das Keyword vorkommen. Im Gegensatz zum Title-Tag ist es hier jedoch egal an welcher Stelle.

 

21. Keyword in die URL setzen

 

Das Hauptkeyword sollte in der URL der Seite vorkommen, denn auch hieran kann Google sofort erkennen, worum es auf der Seite geht und für welches Keyword die Seite ranken soll.

 

Verfalle jetzt aber bitte nicht in Panik und ändere alle URLs ab, in denen kein Keyword enthalten ist. Sollte die URL nämlich irgendwo verlinkt sein, dann führt das Abändern zu einem Fehler, weil die Seite unter der alten URL nicht mehr existiert.

SEO Checkliste: Content

22. Content mit Mehrwert schreiben

 

Eines der wichtigsten Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung ist der Content. Dabei ist es besonders wichtig, den Nutzern einen außergewöhnlichen Mehrwert zu bieten, denn nur so machst du die Nutzer und damit auch Google glücklich.

 

Das schaffst du, indem du genau weißt, was deine Zielgruppe für Probleme und Wünsche hat und du diese löst sowie erfüllst. Außerdem musst du die Suchintention erfüllen, aber das hatte ich ja bereits weiter oben beschrieben.

 

23. Fokus-Keyword in den ersten 100 Wörter unterbringen

 

Dein ermittelt Fokus-Keyword gehört in die ersten 100 Wörter, das ist wichtig, damit Google erkennt, um was es geht und für welches Keyword der Text ranken soll.

Es reicht aber vollkommen aus, wenn du dieses 1-2 Mal in die ersten 100 Wörter schreibst, sonst wird es zu viel und der Text lässt sich nicht mehr schön lesen.

 

24. Überschriften Hierarchie beachten

 

Beachte unbedingt die Hierarchie der Überschriften:

 

  • H1 = Hauptüberschrift kommt einmal im Text vor
  • H2 = Überschrift zweiter Ordnung, diese kann bzw. sollte mehrmals vorkommen
  • H3 = Überschrift dritter Ordnung. Diese kommt zum Einsatz, wenn du im Text unter der H2 einen oder mehrere Unterpunkte einfügst.

usw.

 

25. Keyword in die H1 möglichst weit vorne

 

In der H1 solltest du das Keyword möglichst weit nach vorne setzen, aber bitte nur dann, wenn die Überschrift dann nicht komisch klingt.

 

26. Text auflockern

 

Lockere deine Texte unbedingt mit Absätzen, Aufzählungen, Bildern, Videos oder Infografiken auf, keiner mag Textwände lesen.

SEO-Onpage-Checkliste (technische SEO Aspekte)

27. ausreichend interne Verlinkungen erstellen

 

Interne Verlinkungen sind sehr wichtig, damit Google die Struktur deiner Website erkennen und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Seiten verstehen kann.

 

Die Seiten, die häufig verlinkt sind, haben am meisten Relevanz und Stärke. Mit der internen Verlinkung erhöhst du zudem die Nutzerfreundlichkeit, denn du bietest den Nutzern weiterführende Informationen zum Thema und das findet auch Google gut.

 

Übertreiben solltest du es aber nicht. Verlinke nicht jede Seite mit jeder Seite und verlinke eine Seite nicht mehrmals in einem Artikel.

 

28. externe Verlinkungen einbinden

 

Verlinkungen auf andere relevante Seiten sind ebenfalls wichtig. Ja du hast richtig gelesen, du sollst Links einbauen, die von deiner Seite wegführen.

 

Warum ist das gut? Naja das World Wide Web besteht nur, weil es Links gibt. Würde jetzt jeder nur seine eigene Seite intern verlinken, würde das Ganze nicht funktionieren.

 

Google kann seinen Index nur aufbauen, weil Links von Websites auf andere führen. Ergo findet Google es gut, wenn es externe Verlinkungen gibt.

 

Diese sollten natürlich thematisch passend sein, zitierst du z. B. eine Quelle, dann kannst und solltest du diese verlinken. Hat jemand anderes einen tollen weiterführenden Beitrag zu dem Thema verfasst, dann verlinke diesen doch ruhig.

 

 

Bei all den Links ist es natürlich wichtig, dass diese auch funktionieren. Mit der Zeit kann es schon einmal vorkommen, dass ein interner oder externer Link nicht mehr erreichbar ist, weil sich die URL geändert hat oder die Seite nicht mehr existiert.

 

Solche sogenannten Brokenlinks sind jedoch ein schlechtes Signal für Google. Deshalb prüfe regelmäßig, ob die Links noch funktionieren.

 

Das geht bei WordPress mithilfe von Plugins wie dem Broken Link Checker.

 

30. Sicherheit- (HTTPS-) Status prüfen

 

Die Sicherheit einer Website ist für den Nutzer und auch für Google ein wichtiges Kriterium. Wer geht schon gerne auf eine unsichere Website.

Du solltest unbedingt den Https-Status erfüllen, das bedeutet, dass deine Website sicher verschlüsselt ist und Daten sicher übermittelt werden.

 

31. doppelte oder fehlende Title-Tags und Meta-Tags finden und beheben

 

Weiter oben habe ich bereits geschrieben, dass der Title-Tag für jede Seite individuell verfasst werden muss und zudem ein Rankingfaktor ist.

Es ist also sehr schlecht, wenn dieser fehlt oder schlicht auf mehreren Seiten den gleichen Inhalt hat. Wie findest du jetzt heraus, ob das der Fall ist? Dafür gibt es verschiedene Tools wie z. B. Ryte oder Seobility, die dir fehlende Meta-Tags anzeigen.

 

32. doppelte oder fehlende Überschriften finden und beheben

 

Auch doppelte oder fehlende Überschriften solltest du vermeiden. Das gilt im Besonderen für die H1. Auch diese kannst du mit den oben genannten Tools finden.

 33. fehlende Alt-Attribut (alternative Bildbeschreibungen) finden und beheben

 

Für jedes Bild solltest du einen alternativen Bildtext (Alt-Attribut) schreiben. Dieser wird angezeigt, falls das Bild nicht geladen wird.

Google kann so erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist, denn so schlau ist der Algorithmus noch nicht, dass er Bilder lesen kann. In dem alternativen Bildtext beschreibst du also kurz und knackig, was auf dem Bild zu sehen ist.

 

34. SEO und Nutzerfreundliche URLs erstellen

 

URLs haben im SEO eine sehr wichtige Funktion, denn sie sind die Adressen der jeweiligen Seiten. Mithilfe der URLs erkennt Google, worum es auf der Seite geht. Jede URL sollte nach den folgenden Kriterien erstellt werden:

 

  • Jede URL muss einzigartig sein
  • Eine URL sollte möglichst kurz und selbsterklärend sein (d.h. es muss sofort klar sein worum es geht)
  • Worttrennungen immer mit einem Bindestrich ausführen
  • Keine Sonderzeichen und Großbuchstaben
  • Das Fokus-Keyword gehört in die URL

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