Du hast eine Website und jetzt willst du natürlich, dass deine Wunschkunden diese finden. Damit das passiert, musst du als erstes die richtigen Keywords finden. Es reicht nicht aus, irgendwelche Keywords zu verwenden, denn nur mit den Keywords, nach denen deine Wunschkunden suchen, kann deine Website bei google gefunden werden.

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du die richtigen Keywords findest.

Nach der Keyword-Recherche, schreibst du den SEO-Text.

Schritt für Schritt Anleitung zur Keyword-Recherche

 

1.     Mache ein Brainstorming

 

Jede Keyword-Recherche beginnt mit einem Brainstorming, denn es geht nicht einzig und alleine um Keywords. Vielmehr geht es darum, deine Wunschkunden zu verstehen und ihnen den besten Content.

Nehmen wir an du bist Experte für Hunde Ernährung und möchtest deinen Kunden über auf deiner Website Wissen und Angebote rund um das Thema richtige Ernährung für Hunde bereitstellen.

Es ist ganz wichtig, dass du dich in deine Kunden hineinversetzt und dir folgende Fragen stellst:

 

  • Was sind die Probleme, die meine Kunden mit dem Thema haben?
  • Warum suchen sie danach bei Google?
  • Nach welchen Lösungen könnten sie suchen?
  • Nach welchen Angeboten suchen sie?
  • Was sind mögliche Fragen?

Mit diesen Fragen kommst du bereits auf einige Ideen für Blogbeiträge und Angebots-Seiten.

 

2.     Mit Google findest du die Keywords, die deine Wunschkunden suchen

 

Überprüfe jetzt mit Google, ob nach diesen Keywords wirklich gesucht wird. Wenn du Teile eines Keywords bei Google eingibst ohne die Eingabe zu bestätigen, öffnet sich Fenster. Dort zeigt dir Google Keywords, die auch gesucht werden.

Suchanfragen, auch diese kannst du dir notieren. Am Ende hast du eine lange Liste mit möglichen Keywords.

Keyoword Recherche mit Google Auto Suggest

Google Suche Verwandte SuchanfragenGoogle Suche ähnliche Fragen

Weitere Fragen kannst du mit folgenden Tools finden:

 

 

Fragen Tool Answer the Public Keywords finden

3. Keywords mit Keyword-Tools finden

 

Gebe deine Thema in Keyword Tools ein, dort bekommst du weitere Keyword-Ideen angezeigt. In den Tools bekommst du auch gleich das Suchvolumen und andere Werte. Wichtig ist, dass du dich beim Suchvolumen auf ein Tool konzentrierst, denn dieses ist bei den Tools oft unterschiedlich hoch.

Mögliche Tools sind:

Eine Weitere Möglichkeit der Keyword-Recherche ist die Konkurrenzanalyse.

Die Seiten, die bei Google bereits ranken, haben es schließlich schon geschafft. Du kannst die URLs einfach in ein Tool eingeben und schon werden dir alle Keywords dieser Seite angezeigt. Das erspart dir einiges an Arbeit.

4.     Keywordmap erstellen

 

Im nächsten Schritt kannst du dir eine Excell-Tabelle erstellen und dort in einer Spalte alle Keywords reinschreiben. Mit Hilfe einer Keywordmap behältst du den Überblick über die Keywords und kannst den Aufbau deiner Inhalte vorplanen.

 

5.     Suchvolumen ermitteln

 

Jetzt hast du erstmal jede Menge Keywords gefunden. Nicht alle davon brauchst du wirklich. In den nächsten Schritten zeige ich dir, wie du das passende Set an Keywords findest.

 

Als erstes ermittelst du das Suchvolumen. Das Suchvolumen (kurz SV) gibt an, wie oft das jeweilige Keyword pro Monat bei Google eingegeben wird.

 

Je höher das Suchvolumen, desto mehr Besucher können potentiell auf deiner Seite landen, wenn du in den Top 5 platziert bist. Allerdings ist die Konkurrenz größer, je höher das Suchvolumen ist.

 

Es ist also nicht immer die klügste Strategie auf Keywords mit sehr hohem Suchvolumen zu setzen. Manchmal lohnt es sich eher auf Keywords mit weniger Volumen zu optimieren.

 

Das angezeigte Suchvolumen ist immer nur ein Durchschnittswert, es kann von Monat zu Monat schwanken. Insbesondere bei Saisonalen Begriffen wie Heuschnupfen, gibt es stärkere Schwankungen.

 

 

Tools mit denen du das Suchvolumen herausfinden kannst:

kostenlos:

Weitere kostenlose Tools zeige ich dir in meinem Blogartikel 7 kostenlose Keyword-Tools

Kostenpflichtige Tools

 

Diese Tools kosten nicht die Welt, sind aber sehr nützlich. Meine Empfehlung sind Ubersuggest oder KWFinder.

Möchtest du einen Einblick in Ubersuggest bekommen, dann lese meinen Erfahrungsbericht zu Ubersuggest.

 

6.     Schwierigkeitsgrad ermitteln

 

Der Schwierigkeitsgrad (Keyword Difficulty oder SEO Difficulty) zeigt dir, wie leicht oder schwer es ist, für das jeweilige Keyword in die Top 5 zu kommen. Die Tools KWFinder und Ubersuggest geben dir den Schwierigkeitsgrad direkt an.

 

Das ist für Anfänger sehr einfach. Man kann das ganze natürlich auch anhand der Domainauthority und Pageauthority und der Anzahl der Backlinks ablesen. Das erfordert jedoch etwas Übung und Wissen, deshalb ist das für Anfänger nicht so geeignet.

7.     Hauptkeyword aussuchen

 

Jetzt hast du eine Liste mit mehreren Keywords und allen nötigen Werten. Suche dir im nächsten Schritt das für dich passende Hauptkeyword aus. Schaue dir dazu die Werte Suchvolumen, Schwierigkeit und CPC an. Gibt es ein Keyword, das:

 

  • Oft gesucht wird,
  • einen geringen Schwierigkeitsgrad hat (unter 30),
  • aus mehreren Wörtern besteht,
  • die Sprache deiner Kunden widerspiegelt

 

*Affiliatlink

 

Was versteht man unter Keywords?

 

Damit du die richtigen Keywords finden kannst, musst du noch ein paar Dinge über Keywords wissen.

 

Was ist eigentlich ein Keyword? Ein Keyword ist das, was Menschen in Suchmaschinen wie Google eingeben. Dieses Keyword kann aus einem einzelnen Wort z. B. Damenschuhe oder auch aus mehreren Wörtern z. B. Damenschuhe für den Winter kaufen bestehen.

Im obigen Beispiel siehst du, dass es mehrere Längen von Keywords gibt. Das Keyword Damenschuhe ist ein sogenanntes Short-Tail-Keyword und Damenschuhe für den Winter kaufen ist ein Long-Tail-Keyword.

Grafik die das Zusammenspiel von Short-Tail und Long-Tail Keywords erklär

Warum ist es so wichtig? Nun, Long-Tail-Keywords sind sehr spezifische Suchanfragen. Bei dem Keyword Damenschuhe für den Winter kaufen, will die Person eine Auswahl an Winterschuhe für Damen sehen. Wohlmöglich will diese Person diese anschließend kaufen. Das bedeutet, dass hier eine Shopseite ranken wird, die eben diese Auswahl anzeigt. Eine Kategorieseite mit allen möglichen Schuhen wird hier nicht ranken.

Eigenschaften von Long-Tail-Keywords

  • Sie sind sehr spezifisch
  • Sie bestehen oft aus mehreren Wörtern, können aber auch aus zwei Wörtern bestehen.
  • Am besten eignen sie sich für Verkaufsseiten oder Landingpasges.
  • Sie können aber auch in Blogartikeln als Nebenkeywords verwendet werden.

Vorteile von Long-Tail-Keywords:

  • Die Konkurrenz ist meist geringer. Du kannst also auch dann in die Top 10 kommen, wenn du noch wenig Autorität hast.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dein Produkt oder deine Leistung kauft ist deutlich höher.

Ganz anders sieht es bei dem Keyword Damenschuhe aus. Hier will die Person eine Übersicht mit allen möglichen Varianten an Schuhen für Damen.

 

Noch ein Beispiel aus dem Bereich Coaching und Therapie. Bei der Suchanfrage Stress abbauen, will jemand vermutlich einen Blogartikel mit einfachen Übungen sehen. Versuchst du jetzt deine Leistungsseite mit diesem Keyword zu ranken, hast du keine Chance.

Das Ganze nennt sich übrigens Suchintention und diese musst du unbedingt bei der Recherche beachten. Bei einem Long-Tail Keyword ist die Suchintention sehr spezifisch. Bei einem Short-Tail eher sehr allgemein.

 

Es ist also sehr wichtig, dass du deine Zielgruppe verstehst. Keiner tippt aus Langeweile etwas bei Google ein. Hinter jeder Suchanfrage steckt eine bestimmte Erwartung oder auch ein Ziel. Dieses Ziel ist meist, ein Problem zu lösen, eine Frage zu beantworten oder einen Wunsch zu erfüllen. Und genau das ist die Suchintention.

 

Das einzige Ziel von Google ist, seine Nutzer zufrieden zu machen. Sonst wandern diese zur Konkurrenz ab und wer will das schon. Deshalb tun sie alles, ihnen genau das zu zeigen, was ihnen weiterhilft. Wenn du diese nicht beachtest und erfüllst, wirst du nicht ranken.

 

Keywordarten:

Neben Short-Tail und Long-Tail gibt es auch noch verschiedene Arten von Keywords.

Jetzt denkst du dir sicher, oh mein Gott, das auch noch. Ja leider, aber auch das ist wichtig zu verstehen.

 

  • Informations-Keywords (Suchintention = sich informieren): Hundeversicherung, Damenschuhe pflegen, Übungen gegen Stress
  • Transactional Keywords (Suchintention = kaufen, downloaden etc.): Anti Stress Guide download, Damenschuhe kaufen
  • Commercial Investigation Keyword (Suchintention = etwas kaufen, buchen): SEO Betreuung, Damenstiefel
  • Navigational Keyword (Suchintention = eine bestimmte Seite oder einen bestimmten Kanal aufrufen): Google Youtube
  • Brand Keywords (Suchintention = Markensuche) happy seo, t3n
  • News Keywords: US-Wahl, Coronavirus
  • Local Keyword: Zahnarzt München

 

Häufige Fragen zu Keywords

Was ist ein gutes Keyword?

Ein gutes Keyword hat ein möglichst hohes Suchvolumen und trotzdem einen geringen Schwierigkeitswert. Wichtig ist auch, dass die Suchintention eindeutig ist.

Was ist noch wichtig, bei Keywords zu beachten?

Du musst unbedingt die Suchintention beachten. Diese sagt aus, was Personen wissen wollen, wenn sie ein Keyword bei Google eingeben. Es gibt folgende Suchintentionen:

Know und Know simple (Informations-Suchanfragen): Hundeersnährung, bestes Hunde futter, was ist barfen?

Go (Navigational-Suchanfragen): Hunde Ernährung Fressnapf

Do (Transaktionale Suchanfragen): Hunde Futter kaufen, Hundefutter Tabelle herunterladen

 

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